Patrick Börsch

Samstag nach dem Feuerwerk auf dem Graftplatz

Schotten Rock

Samstag 09.09.2017

Susi Platte, Aron,& Maurice

vom Ballermann

Fassbieranstich - 50l Freibier

ausgeschenkt durch Bürgermeister Bauer

Großer Flohmarkt

2 Tage in der Braustrasse

Musikalische Highlights und TopActs verschiedenster Musikrichtungen auf 2 Bühnen bei freiem Eintritt - Seien Sie dabei und feiern Sie 2018 mit.

Pekertradition gibt dem Fest den Namen

In Uslar wurden die ersten Kartoffeln 1762 gepflanzt, die „Tarfüffeln“, wie man sie damals im Solling nannte. Sie waren zur damaligen Zeit nicht größer als Walnüsse und kamen nur sonntags auf den Tisch. Die Erträge konnten gesteigert werden, und aus dem Leckerbissen wurde ein Grundnahrungsmittel. Seit Mitte des 19. Jh. galt auch im Solling der Grundsatz: Wer Kartoffeln anbaut, kann nicht verhungern. Das „Brot der Armen“ kam jetzt jeden Tag auf den Tisch – mittags und meist auch abends – Kartoffeln prägten die Ernährung der Bauern, Handwerker, Tagelöhner und Arbeiter für mehr als ein Jahrhundert. Peker wurden im Herbst und im Winter meist abends gegessen. Ihr Name leitet sich vom plattdeutschen Wort „Peken“ für Kleben ab. Man schnitt die Kartoffeln in der Mitte durch oder in Scheiben und klebte sie an die gusseisernen Öfen, die in Uslar die Sollinger Hütte herstellte. Waren die Kartoffeln gar, fielen sie in einen bereitgestellten Korb und konnten verspeist werden. Peker waren im Solling ein typisches Arme-Leute-Essen und wurde mit Butter und Salz, Heringen, Wurstresten oder Sülze gegessen. Seit den 1920er Jahren hat sich das Peker-Gericht in der Gegend um Uslar zu einer regionalen Spezialität entwickelt, das heute gern in geselliger Runde mit speziellem „Pekermett“ gegessen wird. Der Pekermarkt in der historischen Altstadt Uslar wird jedes Jahr am zweiten Samstag &Sonntag im September gefeiert. Einheimischen Hoteliers, Gastronomen, Fleischer und Vereine laden dann zum traditionellen Pekeressen ein. Probieren-Pflicht.